Abt. Ossweil

Im schönen Osten Ludwigsburgs gelegen befindet sich der Stadtteil Oßweil, der Ende 2015 ca. 10.800 Einwohner zählte.

Die Oßweiler Feuerwehr ist die älteste Bürgerinitiative in Oßweil.

Geschichte:

1876:  Die bestehende Pflichtfeuerwehr wird in eine ländliche Feuerwehr umgewandelt.
1905:  Das Feuerwehrmagazin in der Flurstrasse 7 wird am 19. August 1905 bezogen.
1922: Der Eingemeindungsvertrag vom 7. November 1922 berücksichtigt auch das Oßweiler Löschwesen: „Die freiwillige Feuerwehr in Oßweil wird beibehalten, solange sie den Anforderu ngen in Bezug auf das Löschwesen genügt“. 
1956: Die Oßweiler Feuerwehr wird am 1. April 1956 als Abteilung VI in die Gesamtfeuerwehr Ludwigsburg mit den anderen Stadtteilen Eglosheim, Hoheneck und Pflugfelden integriert. 
1976: Das 100jährige Jubiläum der Oßweiler Feuerwehr findet im Mai 1976 unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Ottfried Ulshöfer statt
1985: Bei Ausschachtungsarbeiten für den Magazinanbau im März 1985 wird der 800 – 1000jährige Schlossbrunnen wiederentdeckt. Dieser 8 Meter tiefe ellipsenförmige Brunnenschacht aus Muschelkalksteinen wird aus Denkmalschutzgründen in das Gebäude integriert. 
2015: Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug wird der Oßweiler Feuerwehr übergeben. Damit verfügen die Feuerwehrleute über ein modernes Fahrzeug um uneigennützige Hilfe im Dienst der Bevölkerung leisten zu können.


Die Oßweiler Feuerwehrleute sind durch die Alarm- und Ausrückeordnung fest in Oßweil und dem übrigen Stadtgebiet eingebunden, außerdem stellen die Oßweiler mit den Eglosheimer Kameraden die Fachgruppe “Dekontamination und Messen“ bei Gefahrguteinsätzen im ganzen Landkreis Ludwigsburg.

Der Abteilung Oßweil gehören zur Zeit 32 aktive Mitglieder an. Geführt wird die Abteilung durch den Abteilungskommandanten Oliver Ladenburger. Seine Stellvertreter sind Michael Schneeweiß und Bernd Rosenkranz.

Neuigkeiten:

"Flächenbrand auf einem Feld in Oßweil", so lautete das Einsatzstichwort am Dienstag, den 19.09. in den frühen Abendstunden. Zwei Strohballen brannten dort auf einer größeren Fläche. Was sich ersteinmal dramatisch anhört war Hauptbestandteil der Übung der Oßweiler Jugendfeuerwehr. Angerück wurde mit 13 Jugendlichen auf zwei Fahrzeugen. Schnell wurde die Lage erkundet und das erste Rohr vorgenommen. Insgesamt waren 6 Rohre im Einsatz, wodurch das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte. Mit Harken wurden die Strohballen noch auseinandergezogen, so dass auch die letzten Glutnester abgelöscht werden konnten.